Die Lösung der Armut liegt in der Nächstenliebe

0
850

Angefangen mit dem afrikanischen Kontinent, ist das wichtigste Problem die gegenwärtige Armut auf der Welt und die Existenz der Menschen, die unter der Armutsgrenze leben. Betrachten wir uns die Studien, die über die Armut gemacht worden sind und die Artikel darüber, so stoßen wir auf zahlreiche informative Statistiken, die den Vergleich zwischen Ländern und Gesellschaften aufführen und die Auflistung reicher und armer Länder und andere vergleichbare Informationen. Um das Ausmaß dieses Problems zu verstehen, sind diese Informationen natürlich wichtig, aber noch wichtiger ist es, was diese immer wieder auftauchenden Zahlen uns zu denken geben.

Doch inwieweit fokussieren wir uns auf endgültige und nicht vorübergehende Lösungen, jenseits des Bedauerns, wenn wir mit diesen Zahlen konfrontiert werden?

Um das Ausmaß des weltweiten Problems zu verstehen, betrachten wir uns diese Zahlen noch einmal.

verschwendung reiche

Jede Minute verhungern 18 Menschen. Im gleichen Moment werden 11 von 250 Säuglingen, die auf die Welt kommen in diese Armutsspirale hineingeboren. Während sie diese Zeilen lesen und darüber nachdenken, sind 18 Menschen an Hunger gestorben und 11 Neugeborene könnten jeden Moment verhungern! Wenn wir das Problem global betrachten, so kommt das Ausmaß dieser Tatsache hervor. Denn 46% der Weltbevölkerung, also 2.800.000.000 Menschen, leben unter der Armutsgrenze.

Der Beweis, dass am meisten die Kinder von dieser Hungersnot betroffen sind, belegt uns die Tatsache, dass täglich 34.000 Kinder unter 5 Jahren und insgesamt 50.000 Menschen aufgrund dieser Armut ums Leben kommen.

Zahlen können jeden Menschen bewegen, weil Zahlen greifbar sind und der Realität entsprechen. Diese Zahlen beruhen auf Recherchen und sind bewiesen. Menschen mit einem sensiblen Gewissen vergleichen diese Situation mit ihrem eigenen Lebensstandard. Vielleicht sind schon an verschiedenen Orten dieser Welt 18 Menschen verhungert, aufgrund nicht ausreichend vorhandener Nahrungsmittel, während wir unseren Kühlschrank öffnen und uns darüber ärgern, weil wir ein Markenprodukt nicht auffinden können, welches wir begehren. Oder es kommen 11 Säuglinge auf die Welt, die auf Nahrung angewiesen sind, während in den Restaurants kiloweise Brot in der Mülltonne landet aufgrund von Verschwendung.

Die Mehrheit der Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, befinden sich in afrikanischen Ländern wie Malawi, Togo, Sierra Leone, Zentralafrikanische Republik, Nigeria, Eritrea, Liberia, Kongo, Burundi, Sudan und weitere verschiedene Länder. verschwendung armeZu der großen Armut haben diese Länder noch andere Gemeinsamkeiten wie z. B. ethnische Konflikte, nie endende Stammeskriege, die gegenseitige kontinuierliche Provokation der Bevölkerung und die Unfähigkeit der Friedenstruppen in ihren Einsätzen. Kurz gesagt, die größte Gemeinsamkeit dieser Länder ist es, dass sie in ihrer misslichen Lage und der Unterdrückung alleine gelassen werden. Von solch gleichen Gegebenheiten sind auch Länder betroffen wie Afghanistan, Pakistan, Irak, Syrien, Palästina und viele andere Länder im Nahen Osten, die unter Belagerung und aufgrund politischer und wirtschaftlicher Unterdrückung, immer noch kein friedliches Leben führen können.

Ein Mensch mit einem Gewissen, einem Verstand und einem Intellekt müsste sich an diesem Punkt folgende Frage stellen:

“Wie kann es sein, dass dieses Leid sich vor den Augen der Menschheit abspielt, während die Mehrheit ein stilles Schweigen bewahrt?“

„Wie kann es sein, dass die Mehrheit der Menschen auf der Welt ihr Leben einfach so weiterführen, so als ob diese Verelendung etwas alltägliches wäre, während Kinder aufgrund von Hungersnot in Elend leben und ums Leben kommen?“

Die Intention humanitärer Hilfen und die Unterstützung internationaler Hilfsorganisationen sind auf jedem Fall hochgeschätzt und man erreicht eine vorübergehende Lösung. Aber ist es nicht wichtiger das Problem nicht vorübergehend, sondern endgültig aus der Welt zu schaffen? Ist es nicht wichtiger das Leben dieser Menschen zu retten, anstatt den Tod dieser Menschen für eine kurze Zeit zu verschieben?

Die finanziellen Unterstützungen an diese Länder offenbaren uns, dass sie dieses Unheil nicht stoppen können. Vielleicht sieht auch niemand den wahren Grund dieser Probleme oder man konnte es bislang noch nicht richtig definieren. Der größte Grund dieser Armut und der Grausamkeiten ist die Lieblosigkeit, welche die Welt eingefangen hat. Die Menschen gewöhnen sich aufgrund der Lieblosigkeit an Egoismus und Rücksichtslosigkeit und versuchen die Armut durch finanzielle Unterstützungen zu lösen, wie durch verschiedene Kampagnen, bei denen sie finanzielle Mittel eintreiben. Falls diese Hilfen ausgeübt werden mit dem Bewusstsein eines Dienstes, welches vollbracht werden muss, dann erreicht man eine vorläufige Lösung. Obwohl es noch effektiver wäre, wenn man mit folgenden Gedanken die Hilfe leistet, nämlich es könnte „mein Bruder“, „mein Vater“, „mein Kind“, „mein Verwandter“ sein, der mit Hungersnot kämpft und jeden Augenblick sterben könnte.

Wie ruhig könnten sie dann sein, wenn sie daran denken, dass ihr Nachbar aufgrund Mangel an Nahrungsmittel gleich verhungern wird? Wir sind uns sicher, dass sie sich nicht einfach ins Bett legen und einen ruhigen Schlaf genießen würden. Dass die Menschen, die in Armut und Elend leben, viele Kilometer weit weg von uns sind, dass sie in anderen Ländern leben oder auf anderen Kontinenten leben, entlastet uns nicht von der Verantwortung gegenüber diesen Menschen.

Die Lösung der Hungersnot, die angefangen vom afrikanischen Kontinent bis hin zum größten Teil der Erde herrscht, wäre dieses Problem mit Gottesliebe, Zuneigung und Gerechtigkeit anzugehen. Wenn sich die an Gott zugewandte Liebe, welche auf Gottesfurcht beruht, auf der ganzen Welt verbreiten würde, wird auch dieses Elend ein Ende finden.

Aufgrund dessen sollte jeder Mensch, der sich eine ehrliche Lösung wünscht, alle islamischen Länder zur Einheit aufrufen und die ganze Menschheit zur Liebe und Brüderlichkeit einladen. Es sollte mittlerweile jedem Menschen klar sein, dass lieblose und unehrliche Spendenaufrufe nur vorübergehende Lösungen sind. Man muss sich aus diesem Albtraum wach rütteln, welche die ganze Welt umzingelt hat.

Wir sollten auch nicht vergessen, dass jedes Kind ein Anspruch darauf hat ein friedliches Leben zu führen. Genauso hat es das Recht in den Genuss von all dem Segen zu kommen, den Gott der Menschheit gegeben hat, wie z. B. medizinische Versorgung, gesunde Ernährung, wie auch das Führen eines frohen und friedlichen Lebens.

Eine Allianz, die auf ehrlichem Glauben basiert, wird die Welt aus diesem Albtraum herausholen.

NO COMMENTS

LEAVE A REPLY

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.