Die Quellen im Islam

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03. Quelle – Die Hadithe

mecca-66985_640Hadithe sind Aussagen die der Prophet Mohammed zu seiner Lebenszeit getroffen hat. Sie beziehen sich auf religiöse Themen und sind Empfehlungen oder Erklärungen zu Fragen rund um den Koran. Hier ist jedoch zu beachten, dass der Prophet niemals eine Äußerung tätigen würde, die nicht mit dem Koran deckungsgleich ist. Er würde außerdem niemals etwas behaupten, was nicht bereits im Koran erwähnt ist. Entgegen der fälschlichen Meinung vieler Menschen, erfindet der Prophet Mohammed niemals weitere Regeln, sondern untermauert lediglich im Koran vorhandene. Diese Tatsache beschreibt Allah im Koran folgendermaßen:

„Und hätte er (der Prophet) einige von ihm erfundene und ersonnene Aussprüche gegen uns getätigt, dann hätten wir ihn bei der Rechten erfasst; dann hätten wir ihm die Schlagader durchschnitten. Und keiner hätte Uns von ihm abhalten können.“ (69/44-47)

 

Im Koran wird beschrieben, wie der Prophet sagt:

„Siehe, ich folge der deutlichen Lehre meines Herrn…“ (6/57)

Im Laufe der Jahrhunderte, die nach dem Tod des Propheten Mohammed vergingen, sammelte sich eine enorme Anzahl an Hadithen an. Die Zahl an vorhandenen Hadithen steigt in die Millionen, was bedeutet, dass der Prophet alle sieben Sekunden ein Hadith ausgesprochen haben müsste und das ohne Pause. Da das unrealistisch ist, bedeutet das, dass viele Hadithe nicht der Wahrheit entsprechen. Diese Tatsache wiederum bedeuetet für jeden Muslimen, dass er jedes Hadith von dem er hört, erst einmal mit dem Koran abgleichen muss und nur dann als wahr anerkennt, wenn dieses mit dem Koran übereinstimmt. Folglich lässt sich sagen, dass aufgrund des fehlenden Wissens der Menschen und der hohen Anzahl der falschen Ansammlung, die Hadithe keine garantierte Informationsquelle sind.

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